Umsetzung in Schule und Unterricht

Umsetzungsformate des Konzepts

Das Konzept „Soziales Lernen durch Bewegung“ wird in zwei zentralen Formaten umgesetzt:

  • Mehr­tägige Projektphasen mit Schulklassen

Mehr­tägige bewegungsorientierte Formate, in denen Schülerinnen und Schüler soziale Dynamiken, Kooperation und gemeinsames Handeln praktisch erleben.

  • Fortbildungen für Lehrkräfte

Praxisorientierte Fortbildungen, in denen Lehrkräfte lernen, bewegungsorientierte Methoden gezielt zur Förderung von Konzentration, Kooperation und Lernmotivation im Unterricht einzusetzen.
Beide Formate greifen auf denselben pädagogischen Ansatz zurück und ergänzen sich in ihrer Wirkung innerhalb der Schule.

  • Kombination aus Projektphase und Fortbildung oder Teamentwicklung

Während der Projektphase arbeiten die Klassen mit den Projektpädagoginnen und -pädagogen. Lehrkräfte können die Übungen, Abläufe und Gruppenprozesse direkt im Unterricht beobachten.
Ergänzend findet eine Veranstaltung mit dem Kollegium statt – entweder als Fortbildung zur Übertragung der Methoden in den Unterricht oder als gemeinsames Teambuilding im Kollegium.

Das pädagogische Konzept wird in vielen Schulen im Rahmen einer mehrtägigen Projektphase mit Schulklassen umgesetzt.

Mehr­tägige Projektphasen mit Schulklassen

Ablauf der Konzeptumsetzung im Klassenkontext

  • Das pädagogische Konzept wird in vielen Schulen im Rahmen einer mehrtägigen Projektphase mit Schulklassen umgesetzt.
  • Jede Klasse erhält pro Tag zwei Unterrichtsstunden im gewohnten Zeitrahmen. Die Struktur ist auf den bestehenden Stundenplan abgestimmt und integriert sich in den regulären Schulalltag.
  • Im Verlauf der Woche entwickelt jede Klasse eine eigene, altersgerechte Choreografie als gemeinsames Arbeitsprodukt. Parallel wird ein gemeinsamer Schultanz erarbeitet, der alle Klassen verbindet und das Gemeinschaftsgefühl der Schule stärkt.
  • Den Abschluss bildet eine gemeinsame Präsentation mit allen Beteiligten. Dabei steht nicht Leistung oder Bewertung im Mittelpunkt, sondern Beteiligung, Verbindlichkeit und das gemeinsame Ergebnis.

Organisatorischer Rahmen

Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der Schulleitung. Zeitstruktur, Übergänge und Gruppenführung sind im Vorfeld klar definiert. 


Seit über 15 Jahren wird das Konzept in Schulen im Rahmen mehrtägiger Projektformate mit eingespielten Abläufen und ruhiger Organisation umgesetzt. Ein verbindliches Ausfallkonzept sorgt für zusätzliche Planungssicherheit. Der organisatorische Aufwand für die Schule bleibt überschaubar, da Struktur, Material und Ablauf transparent vorbereitet werden.

Rahmenbedingungen im Klassenformat

  • Projektphase über 4 oder 5 aufeinanderfolgende Schultage
  • Zwei Unterrichtsstunden pro Klasse und Tag
  • Durchführung innerhalb des regulären Stundenplans
  • Gemeinsamer schulweiter Abschluss
  • Anpassung an schulische Rahmenbedingungen möglich
  • Abstimmung und organisatorische Klärung im Vorfeld

Pädagogische Wirkung

Die Konzeptumsetzung im Klassenkontext wird von qualifizierten Tanzpädagoginnen und -pädagogen begleitet. Die Arbeit basiert auf klaren Ritualen, transparenter Struktur und einem wertschätzenden Umgang.

Bewegung wird als strukturierter Lernraum genutzt, in dem Kooperation, Selbststeuerung und soziale Verantwortung konkret erfahrbar werden. Kinder erleben über mehrere Tage hinweg verlässliche Bezugspersonen und kontinuierliche Begleitung.

Jedes Kind übernimmt eine sichtbare Rolle im gemeinsamen Ergebnis. Dadurch entsteht ein erlebbares Gefühl von Zugehörigkeit und Selbstwirksamkeit innerhalb der Gruppe.

Die Konzeptumsetzung im Klassenkontext wird von qualifizierten Tanzpädagoginnen und -pädagogen begleitet. Die Arbeit basiert auf klaren Ritualen, transparenter Struktur und einem wertschätzenden Umgang.

Einordnung in aktuelle Bildungsdiskussion

Bewegungsorientierte Lernformate werden zunehmend als unterstützender Bestandteil ganzheitlicher Bildungsansätze diskutiert. Insbesondere im Kontext von Konzentrationsförderung, sozial-emotionalem Lernen und Gesundheitsförderung wird Bewegung als ergänzender Zugang zur Gestaltung von Lernprozessen betrachtet. Das vorgestellte Konzept knüpft an diese Perspektive an und übersetzt entsprechende Ansätze in konkrete und praxistaugliche Formate für den schulischen Alltag. Das Konzept versteht sich dabei nicht als Einzelmaßnahme, sondern als möglicher Impuls innerhalb schulischer Entwicklungsprozesse, in denen Bewegung, Beziehungsgestaltung und soziale Dynamiken als Teil einer lernförderlichen Schulkultur betrachtet werden.

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